Hallo du Wundervolle,

Es ist Muttertag.

Und was schnell entsteht ist dieses Bild der liebevollen, geduldigen, lachenden, strahlenden Frau, die sich bescheiden und voller Dankbarkeit über den Butterblumenstrauß ihrer Kinder freut.

Aber ist das alles?

Sind wir Mütter eigentlich nicht so viel mehr als lieb und nett und fürsorglich und angepasst?

Und damit dann aber immer noch „okay“?

Kennst du auch diese innere Hürde, auch mal unbequem zu werden? Auch mal zu nerven? Es auch mal in den Kauf zu nehmen, dass andere dich doof finden?

Kennst du auch diese aufkommenden Zweifel, ob dein Gefühl denn wirklich stimmt. Ob das denn nun wirklich wichtig und richtig so ist. Und ob sich das ganze überhaupt lohnt?

Und kennst du auch dieses schale Gefühl, das bleibt, wenn du deine Wahrheit NICHT gesprochen hast? Wenn du dich NICHT authentisch gezeigt hast, sondern deine Impulse runtergeschluckt hast? Kennst du die innere Unruhe und das innerliche Zerlegen dessen, wie du eigentlich viel lieber gehandelt hättest? Und geht es dir auch manchmal so, dass das dazu führt, dass du dann unzufrieden bist mit dir selbst, dir vielleicht sogar Vorwürfe machst, auf jeden Fall aber nicht gerade liebevoll mit dir selbst umgehst?

Ich hatte so eine Situation erst vor Kurzem wieder;

Das Gefühl, das in mir entstand als ich mit einer Freundin über den Untertitel meines Buches sprach, schrie förmlich danach: Nina, du MUSST es nochmal angehen. Ich hatte schon so viel diskutiert. Ich hatte Argumente, ich hatte Ideen – und der Verlag war immer anderer Meinung. David gegen Goliat, zu mindestens gefühlt. Und ich wusste, dass sie genervt die Augen rollen werden, wenn ich WIEDER damit anfange. Ich wusste, dass ich sie damit nerven würde, sich einige vielleicht sogar über mich ärgern.

Und ich fand es spannend, WIE herausfordernd es war, für mich, für meinen Titel, für meine Wahrheit einzustehen. Weil ich doch eigentlich gemocht werden möchte. Ich WILL nicht negativ auffallen, ich will auch keine Umstände machen. Und plötzlich war da dieser Zweifel; Ist es denn WIRKLICH SO wichtig? MUSS das denn wirklich sein? Und – bist du dir wirklich sicher, Nina?? Vielleicht wissen sie es ja wirklich einfach besser…?

Ich denke, das kommt nicht von ungefähr. Denn unsere Generation wurde nicht dazu ermutigt für sich einzustehen. Den eigenen Weg zu gehen. Wir wurden sozialisiert auf „Nimm dich selbst nicht so wichtig!“ und „halt die Füße still, Mädchen!“. Auffallen nicht erwünscht. Anpassung und Leistung dafür zentral.

Manche Dinge halten sich wie zäher Kaugummi an der Unterkante unseres Bewusstseins, das unser Erleben leider immer noch hauptsächlich prägt.

Und klar, sagt mein Psychotherapeuten-Kopf: Du darfst deine Vergangenheit ehren UND sie loslassen. Du kannst wählen. Du bist frei als F*** IT!

Aber innerlich… muss ich springen! Jedes Mal wieder. Mal vom 1-Meter Turm, mal vom 10-Meter-Turm.

Für sich und seine Wahrheit einzustehen, dran zu bleiben und ggf. auch mal unbequem zu werden, ist kein Kinderspiel.

Das fordert. Das dehnt. Das kann ziehen und wehtun. Und: es lohnt es sich!

Und das beschreibt am allerbesten die folgende Geschichte:

Zwei Mönche, ein alter und ein junger, waren auf Pilgerreise und kamen an einen Fluss. Dort stand eine Frau und bat die Mönche, ihr über den Fluss zu helfen. Der alte Mönch nahm die Frau und trug sie über den Fluss. Lang ging der junge Mönch dem alten schließlich folgend hinter her. Und als sie am Abend kurz vor der Einkehr des Klosters standen, fragte der Junge den Alten: Warum hast du die Frau über den Fluss getragen? Es widerspricht doch unserem Gelübde! Wir dürfen doch keine Frauen anfassen?“

Woraufhin der Alte antwortete: „Ja, ich habe die Frau über den Fluss getragen. Aber hätte ich es nicht getan, säße sie mir jetzt immer noch auf den Schultern!“

Es mag kurzfristig bequemer sein, die eigene Wahrheit runterzuschlucken. Nicht für sich einzustehen. Still zu bleiben – denn es passt besser in unsere gesellschaftliche Konvention. Es passt besser in unsere weibliche Prägung.

Aber langfristig, tun wir uns damit kein Gefallen. Langfristig erleichtert es, wenn wir uns trauen unsere Wahrheit zu leben. Auch wenn das bedeutet, dass der ein oder andere vielleicht genervt die Augen rollt.

Daher habe ich zum Muttertag ein ganz besonderes Geschenk für dich:

Ich habe eine tolle Crew zusammengestellt, die dich in der kommenden Woche mit einer prickelnde Themenwoche mit einer zauberhaften Challenge dabei begleitet, deine Wahrheit zu sprechen.

Hier geht’s lang  zu meinem Instaprofil:

Denn: Du darfst nerven Mama! Weil du wundervoll bist, auch wenn dich nicht jeder mag!

In diesem Sinne: Happy Muttertag!

Lass dich feiern und vor allem: Feier DICH selbst! Du bist WUNDERVOLL!

Herzensgrüße für dich

Deine Nina

P.S.: Der Verlag hat sich bereit erklärt meinen Untertitel nochmal zu ändern. Wir sind diesbezüglich im Gespräch.

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